we are camera, Jelenia Góra

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we are camera / jasonmaterial von Fritz Kater

Polnische Uraufführung

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Fritz Katers Stück WE ARE CAMERA/JASONMATERIAL kommt wie ein Agententhriller daher und ist doch sehr viel mehr: Ehetragödie, Pubertätsdrama und Erinnerungsspiel. Ein Deutschlandbild als Familienpuzzle. Der Großteil der fragmentarischen Handlung trägt sich Silvester 1969 in einem Hotel in Helsinki zu. Dazwischen: Zeitsprünge, Schnappschüsse, szenische Polaroids. März 1975, Dezember 1981, Herbst 1992. Momentaufnahmen wie aus einem Familienalbum. (…) ‚so dich beim filmen filmen/eine camera die dich selbst verstehen lernen will/auf der suche nach den dingen die du bist’ – das ist das Motto, nach dem Fritz Kater in diesem Stück verfährt. Es ist ein Umkreisen von Existenz, ein Switchen und Zappen durch die Dinge des Lebens, eine postdramatische Gratwanderung zwischen Reality-Soap, Mythos und Melodram. Wie alle Kater-Stücke ist auch dieses in einer lakonisch knappen, rhythmisch schnellen Sprache geschrieben, es enthält epische und poetische Passagen, Brüche und Lücken, die Raum lassen für Fragen – und für den Nachhall von Welt. (Christine Dössel in: Programm der Mülheimer Theatertage 2004)

Premiere am 05. Juni 2008 im Teatr Jeleniogiórski (Jelenia Góra, Polen)

Regie + Übersetzung: Krzysztof Minkowski
Bühnenbild: Konrad Schaller, Justyna Łagowska
Musik: Tomasz Gadzina

Darsteller:
Paula- Iwona Lach
Sonja- Anna Ludwicka
John – Robert Mania
Ernst – Bogusław Siwko
Mirco – Marcin Pempuś

 

Disco Pigs, Quedlinburg

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Schauspiel von Enda Walsh

Zwei Jugendliche, perspektivlos, voller Gewaltfantasien und ohne Orientierung, wachsen in einer irischen Kleinstadt auf: Sie saufen, klauen, tanzen ab, fahren ans Meer. Sie sind voller Aggressionen gegen Dritte, ihre Freundschaft zueinander dagegen ist fast zärtlich. Pig, der Junge, und Runt, das Mädchen, wurden am selben Ort, in der selben Minute geboren.

Sie sind befreundet seit sie denken können. Jetzt feiern sie gemeinsam ihren 17. Geburtstag, ziehen durch die Straßen, durch Discos und Kneipen, doch erkennen sie, dass ihre selbstgeschaffene Sprache und ihre gemeinsamen Träume nicht mehr funktionieren. Ihre Jugendfreundschaft zerbricht.Das Stück von Enda Walsh spielt nicht nur in Irland. Es richtet den Blick auf eine Generation junger Menschen, die in einer von sozialer Kälte und Hoffnungslosigkeit geprägten Umgebung aufwachsen. Es spielt hier und heute.

Premiere: 30. Oktober 2007 Nordharzer Städtebundtheater

 

Reiherkönigin, Berlin

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Bühnenfassung nach dem Roman von Dorota Masłowska
Aus dem Polnischen von Olaf Kühl

Diplominszenierung/Koproduktion mit der HfS „Ernst Busch“

Stans Karriere als Popstar scheint beendet. Seine Freundin hat ihn verlassen und sein Manager will nichts mehr von ihm wissen. Wie ein Verlorener treibt er durch die Großstadtnacht. Im rasenden Rhythmus sucht MC Dorota die extreme Auseinandersetzung mit unserer Medien- und Konsumwelt.

Premiere am 7. März 2008 im Gorki Studio Berlin

Stanislaw Retro – Christian Ehrich
Anna Przesik – Marie Burchard / Elzemarieke de Vos
Katarzyna Lepp – Carolin Karnuth
Mac Robert – Nikolai Plath
Szymon Rybaczko – Jonas Littauer
Patricia Pitz – Manja Kuhl
Adam Grocinski – Nikolai Plath
Malgorzata Mosznal – Manja Kuhl
Karol Korzen – Jonas Littauer
Strassenmusiker – Bijan Azadian
Bühne – Konrad Schaller
Kostüme – Maria Ricci
Musik – Bijan Azadian
Dramaturgie – Andrea Koschwitz
Polnische Dramaturgie – Paulina Neukampf